Ein Unternehmen der Gruppe BRUGG
 
     
 
 
     
 
 
 
 

Chronik der endlos verlegbaren Fernheizkabel

 
 

Die Fernkälteanbindung des Bundesfinanzministeriums in D-Berlin mit FLEXWELL zählt zu den spektakulärsten Projekten, bei dem Vattenfall das Fernheizkabel eingesetzt hat.
 
 
 



 

45 Jahre FLEXWELL

1966

1972

Neue Werkstoffe und Techniken ermöglichen es, die im Fernwärme-markt benötigten Produkte zu entwickeln bzw. weiterzuent-wickeln. Das gilt auch für das Fernheizkabel FLEXWELL der Brugg Rohrsysteme GmbH, das vor 45 Jahren erfunden wurde. Eine kleine Chronologie verdeutlicht die Entwicklung des Fernheizkabels, das Vattenfall seit über 30 Jahren vor allem für Versorgungslösungen verwendet, die beson-dere Herausforderungen darstellen.
 
Durch die Weiterent-wicklung eines Hoch-frequenzkabels durch die Hacketaldraht GmbH entsteht das patentierte FLEXWELL FHK. Die Wellung des Innenrohrs sorgt nicht nur für die Flexibilität des FHK, sondern kompensiert auch die temperatur-bedingte Längen-änderung in sich selbst. Vorkehrungen zur Dehnungsaufnahme sind nicht erforderlich. Der Produktaufbau des „Ur-FHK“ bestand aus einem Kupfermediumrohr, Mineralwolle für die Wärmedämmung, anfangs noch mit Kunststoffabstandshalter, Kupferaussenrohr und einem Polyethylen- (PE-) Mantel.
 

1968

Die Mineralwolle wird durch Polyurethan- (PUR-) Schaum ersetzt. Durch das Verformen des Mediumrohrs und den anschliessenden Einsatz einer Flachdichtung entsteht eine andere Anschlusstechnik. Der durchgehende, äussere und mehrschichtige Korrosionsschutz schafft hohe Sicherheit im Erdreich während des Betriebs.
 

1971

Das Kupferaussenrohr wird durch ein Stahlrohr ersetzt. Die Fernwärme-leitung wird nunmehr von einem Dreiader-system durchgehend lecküberwacht.
 
FLEXWELL wird aufgrund seiner äusserst robu-sten, aber doch sehr flexiblen Bauart bevor-zugt in Bergsenkungs-gebieten und bei beweglichen Brücken-bauwerken eingesetzt.
 

1973

Ein Edelstahlinnenrohr ersetzt das Kupferinnen-rohr. Die eingesetzten Werkstoffe sind äusserst korrosionsbeständig und je nach Typ für den Transport verschiedener Medien wie Heizungs-wasser, Brauchwasser, Trinkwasser, Kältemittel und Kondensat bestens geeignet.
 

1974

Eine neue wartungsfreie Anschlussverbindung mit Rohreinwalztechnik wird entwickelt.
 

1983

Eine Schweissverbindung für Edelstahlwellrohre wird entwickelt und eingeführt, um einen gasdichten Abschluss zwischen Medium- und Mantelrohr zu erstellen. Hierdurch wird die Alterung des Schaums erheblich reduziert und der langfristige Erhalt des Lambdawerts gewährleistet.
 

1985

Erste Dükerung. Das diffusionsdichte Fernwärmesystem wird nunmehr auch vermehrt in sehr feuchten Böden oder durch Gewässer verlegt.
 
 
 



 

1988

1991

1997

Erste grabenlose Ver-legung im Horizontal-spülbohrverfahren. Diese Technik und die Biegbarkeit des FHK ermöglichen eine pro-blemlose Anpassung an nahezu alle Tras-senbedingungen. Vorhandene Versor-gungsleitungen können unter- oder überquert werden, andere Hindernisse können umgangen werden. Die kurze Verlegezeit bietet eine ökologisch und öko-nomische Lösung bei sehr geringer Behin-derung der Fernwärme-kunden und der Öffentlichkeit während der Bauzeit.
 
Einsatz von FCKW-freiem Schaum. Dieser flexible, neuentwickelte Poly-urethan-Hartschaum ist mit Betriebstempera-turen bis 150 °C belastbar.
 

1993

FLEXWELL FHK werden in beachtenswerten, kontinuierlichen Gesamtlängen auch vertikal in senkrechter Schachtanlage verlegt.
 

1994

FHK wird erstmals als Kälteleitung eingesetzt.
Durch die Stahlmantel-rohrkonstruktion wird ein optimaler Diffusions-schutz erreicht. Eine Taupunktunterschreitung in der Isolierung und die daraus resultierende Durchfeuchtung der Wärmedämmung werden ausgeschlossen.
 
Durch modifizierte Fertigungstechnik und neue Transportlogistik wird die Herstellung und Lieferung des momentan grössten FHK 200/315 in Einzellängen bis 250m realisiert. Hierdurch entfallen Verbindungen im Erdreich.
 

2005

Das Stahlaussenrohr wird durch ein Edelstahlaussen-rohr ersetzt. Mit seinem gewellten äusseren Edel-stahlrohr zählt das FLEXWELL FHK bezüglich der Belastbarkeit zur Familie der Stahlmantelrohre.
 

2010

Erstmalige grabenlose Verlegung von über 235m des FHK 200/315 im Horizontalspülbohrverfahren. Zur Schonung wertvoller Oberflächen oder Herstellung schwieriger Trassierungen findet dieses Verfahren seine Anwendung.
 
 
 
 
 
 
 
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