Komplettanbieter für die Nah- und Fernwärme Breites Sortiment an flexiblen und starren Rohrsystemen.
Breites Sortiment an flexiblen und starren Rohrsystemen.
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Anwendungsbeispiele für die Nah- und Fernwärme

CALPEX PUR-KING

  • CALPEX-Projekt Attiswil Schweiz 2018

    Projekt
    In der Burgergemeinde Attiswil bei Bern werden 3 Mehrfamilienhäuser in einem Wärmeverbund vernetzt. Den Rohstoff für die zentrale Heizanlage liefern die Mitglieder der Burgergemeinde gleich selbst - mit Holz aus dem nahegele­genen Burgerwald.


    Herausforderung
    Aufgrund der bevorstehenden Aufrichte des Hauses musste das CALPEX Rohr bei Tempe­raturen um den Gefrierpunkt verlegt werden. Zusätzliche Massnahmen, wie das Vorwär­men des CALPEX Rohres, halfen, dass die Montage problemlos durchgeführt werden konnte. Rolf Steffen, Teamleiter bei der Alpiq AG, ist nach der erfolgreich abgeschlossenen Ver­legung des CALPEX Rohrs rundum zufrieden. «Das Projekt hat aufgezeigt, wie gut die Zusammenarbeit zwischen Installateur, Meier Tobler und der Brugg Rohrsystem AG von der Projektphase bis zur Ausführungsphase funktioniert. Genau das stelle ich mir unter echter Teamarbeit vor.»

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  • CALPEX-Projekt Košice Slowakei 2014

    Projekt
    Nahe der Grenze zu Ungarn wurde in der Stadt Košice (Ostslowakei), welche mit 240‘000 Einwohner nach Bratislava die zweitgrößte Stadt des Landes ist, die Grundschule an die Fernwärme angeschlossen. Realisiert wurde das Projekt durch unseren Vertriebspartner Ing. Stanislav Hanula (Fa. SERIO s.r.o) und seinen versierten Mitarbeitern, welche sicher und routiniert die über 600 kg schweren Ringe in Windeseile verlegten und umgehend vorschriftsmässig mit Sand überdeckten.


    Herausforderung
    Um die geballte „Manpower“ für zukünftige Projekte reduzieren zu können, wurde unsere neue, kompakte und mobile CALPEX-Abwickelvorrichtung entwickelt. Diese wird die Verlegung der grossen CALPEX-Dimensionen erheblich erleichtern und eine Verlegung mit nur 4 Personen ermöglichen.

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CASAFLEX

  • CASAFLEX-Projekt Garbsen-Havelse 2019

    Projekt
    Die meravis Immobiliengruppe ist mit Schwerpunkt in Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein - Westfalen, als Bauträger, Bauunternehmung und in der Gebäudeverwaltung tätig.
    Sie besitzt unter anderem in Garbsen-Havelse, ca. 30 km westlich von Hannover, mehrere Häuserblocks.
    Im Zuge von Modernisierungsmaßnahmen entschied die meravis Bauservice GmbH fünf dieser Häuserblocks mit insgesamt rund 60 Wohnungen von einer Gaszentralheizung in den einzelnen Gebäuden auf eine zentrale
    Wärmeversorgung umzustellen.

    Ausführung
    Aufgrund der Zeilenbebauung liegen 4 der zu beheizenden Gebäude hintereinander, während ein Häuserblock, durch einen Garagenhof
    getrennt, sich seitlich der anderen Blöcke befindet. Die Zufahrt zum Garagenhof
    musste während der gesamten Bauphase gewährleistet sein.
    Die Haupttrasse verläuft zwischen den Häuserfronten und teilweise im Eingangsbereich der Gebäude. Trotzdem sollte während
    der Bauphase die Beeinträchtigungen für die Bewohner so gering wie möglich gehalten werden.
    Aufgrund unserer Beratung entschied sich meravis für den Einsatz von CASAFLEX – Fernwärmeleitungen.
    Der verhältnismäßig geringe Aufwand für Tiefbauarbeiten, die schmalen Gräben im Bereich der Häuserblöcke und die kurze Verlegezeit der CASAFLEX – Leitungen gaben den Ausschlag.
    Am 6. August wurde, von der Heizzentrale ausgehend, mit der Verlegung von CASAFLEX 60/142, DN 50, als Hauptleitung begonnen.
    Sie wurde durch die Keller der ersten zwei Gebäude hindurchgeführt. Für die Versorgung der durchquerten Gebäude wurde, jeweils vor deren Hauswand, ein reduzierter Abzweig eingebaut und die CASAFLEX Leitung 39/126,
    DN 32, in den Heizungsraum geführt.
    Für den Anschluss eines seitlich befindlichen Blockes wurde, zwischen den Gebäuden 2 und 3 ein T-Stück in die Hauptleitung eingebaut.
    Der Durchgang des T-Stückes ist auf CASAFLEX 48/126, DN 40, reduziert.
    Der Abzweig zum seitlichen Gebäude ist mit rund 60 m CFL 60/142 ausgeführt. Davon mussten ca. 8 m in einem Schutzrohr unter einer Reihe von Garagen verlegt werden. 2 Wochen nach Verlegebeginn war unser Teil der Arbeit beendet und es konnte mit dem Verfüllen der Gräben begonnen werden.
     

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  • CASAFLEX/FLEXWELL-FHK-Projekt Klosterviertel St. Gallen Schweiz 2017

    Projekt
    Der Stiftsbezirk im St. Gallener Klosterviertel (Schweiz) gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und beherbergt bedeutende Kunstschätze und zahlreiche Institutionen des Kantons und der Kirche. Bis zu 100’000 Besucher(innen) wollen jährlich die 1’200-jährige Geschichte des Stiftsbezirks erleben, vor allem die barocke Kathedrale und die barocke Stiftsbibliothek mit ihren zum Teil über 1’000 Jahre alten Handschriften. In einem Projekt in zwei Bauetappen wurden bestehende PREMANT Heizleitungen durch flexible Lösungen von BRUGG saniert.


    Ausführung
    Von der Heizzentrale aus wurden quer durch den vielbesuchten Innenhof des Stiftsgebäudes zwei Trassen gebaut. Eine Trasse mit 23 m Länge aus zwei Leitungen Casaflex 60/142 (DN 50) versorgt den Bischofsflügel mit Wärme. Eine 29 m lange Trasse mit zwei FHK 127/220 (DN100) Leitungen bringt Wärme in die Kathedrale und drei Casaflex 60/142 (DN 50) sorgen als Rücklaufleitungen von Klosterschulhaus, Türmli und Dekantsflügel für angenehme Wärme in diesen Gebäudeteilen. Eine besondere Herausforderung bei diesem Projekt war die durch einen kleinen Torbogen beschränkte Zufahrt zum Innenhof, und so mussten die Rohre auf dem Vorplatz abgerollt und in den Innenhof gezogen werden.

    Die Montage der Rohrleitung fand im August 2017 statt. Die eigenen Monteure von CVADRO wurden noch vor der Verlegung durch Brugg geschult. Die ganze Anlage wird planmäßig im Herbst in Betrieb genommen, so dass auch im Winter die Touristen empfangen werden können. Die Bauherrschaft war aufgrund der kurzen Verlegezeit (insgesamt nur 3 Tage) und der einfachen Verlegung bei den gegebenen, beengten Platzverhältnissen im Innenhof von den flexiblen Lösungen von BRUGG überzeugt.

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  • CASAFLEX-Projekt Veneto Italien 2015

    Projekt
    Das Fernwärmenetz am onkologischen Institut Veneto im historischen Zentrum von Padua wurde saniert. Die Umbaumassnahmen betrafen das gesamte Heiz- und Kühlsystem der Onkologie und der angrenzenden Gebäude des ehemaligen Ospedale Busonera, heute IOV. Dieser Gebäudebereich wurde an die im Ostteil des Klinikgeländes gelegene Heizzentrale angeschlossen, ausserdem wurde eine neue Kühlzentrale in diesem Bereich gebaut. Die Anbindung erfolgt mittels unterirdischer Rohrleitungen, die in grabenloser Bauweise verlegt werden.


    Herausforderung
    Um vorhandene, denkmalgeschützte, historische Fundamente und Infrastrukturleitungen nicht zu beschädigen, entschloss man sich zur grabenlosen Verlegung.

    Lösung
    Vom Heizwerk im Ostteil aus erfolgt der Anschluss der Wäscherei an die unterirdischen Rohrleitungen, die in grabenloser Bauweise verlegt werden. Unter dem Klinikplatz werden die Leitungen wieder in Richtung Oberfläche geführt, wo sich die Leitung der Anlagen (alle unterirdischen Rohrleitungen und der Kanal für Leitungen für medizinische Gase), weiterhin unterirdisch und für Prüfungen zugänglich, mit einer anderen Leitung verbindet. Der östliche Zweig erreicht das Gebäude der Onkologie, wo das vorhandene Heizwerk auf dem Dach ausgebaut wird. Der westliche Zweig wird mit einer neuen Heizunterzentrale verbunden, die in einigen bereits vorhandenen Räumen gebaut wird. Zum Einsatz kommen 300 m CASAFLEX Rohrleitungen mit einem Durchmesser von DN 80.

    Fazit
    Durch die erfolgreiche Planung und Koordination der grabenlosen Verlegung von Brugg Pipe Systems Piacenza war es möglich, die verschiedenen Versorgungsleitungen unterirdisch zu verlegen, ohne die Fundamente der denkmalgeschützten historischen Mauern der Stadt Padua zu beschädigen.

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  • CASAFLEX Projekt - Münster 2015

    Projekt
    Die Stadtwerke Münster hatten den Auftrag ein ehemaliges Bauerncafé an die Fernwärmeversorgung anzuschließen.


    Herausforderung
    Das anzuschließende Bauerncafé, welches zu einem hochwertigen Wohnobjekt mit ca. 1.300m² Wohnfläche umgebaut wird, liegt etwas außerhalb Münsters in der Nähe des Loddenbachsees in einem kleinen Waldstück.
    D. h. diese Hausanschlussleitung war länger als gewöhnlich und die Trasse sollte so ausgeführt werden, dass sie möglichst behutsam am Rand des Erbdrostenweges durch den Wald geführt wird. Von der KMR – Haupttrasse mussten 360 m zum Gebäude, entlang der engen Straße, durch das Waldgebiet geführt werden. Zusätzlich mussten zwei Bäche gekreuzt werden. Natürlich sollte der Eingriff in die Natur so gering wie möglich gehalten werden.
    Deshalb fiel die Entscheidung zugunsten CASAFLEX.


    Lösung
    Ein schmaler Graben ohne Kopflöcher und zusätzlichen Aushub für U- oder Z – Dehner wurde hergestellt. Der umweltschonendste und kürzeste Weg von der Hauptleitung zum Verbraucher. Die Trommel mit der CASAFLEX– Fernwärme-leitung wurde am 1.6. angeliefert.
    Am gleichen Tag wurde die erste Länge eingezogen. Die zweite Rohrlänge wurde
    am Tag darauf verlegt. Bereits am 3.6. hatten wir die Anschlussverbindungen montiert und damit unseren Teil der Arbeit abgeschlossen.

    Fazit
    Kurze Montagezeiten, dadurch weniger Beeinträchtigungen des öffentlichen Straßenverkehrs. Umweltschonende Trassenführung durch schmalere Gräben und den Wegfall von Kompensationsmaßnahmen. Argumente, die in heutigen Kosten–Nutzen–Analysen eine zunehmend größere Rolle spielen.

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FLEXWELL-FHK

  • FLEXWELL-FHK-Projekt Hannover, Karl-Wiechert-Allee , 2019

    Projekt
    Im Nordosten Hannovers entstehen, parallel zur Karl-Wiechert-Allee, 100 Wohneinheiten nach dem KfW Standard 55. Das Neubaugebiet liegt in unmittelbarer Nähe zur Medizinischen Hochschule Hannover. Dementsprechend stark befahren ist die Strasse. 
    Gemäss Bebauungsplan müssen die neuen Gebäude mit Fernwärme beheizt werden - oder, sofern das nicht möglich ist, über ein Nahwärmenetz durch eine Versorgungsanlage mit Kraft-Wärme-Kopplung (Blockheizkraftwerk). 
    Die enercity Netz GmbH erhielt den Zuschlag für den Anschluss der Gebäude an Ihr bestehendes Versorgungsnetz. 

    Das Bauvorhaben
    Der nächstmögliche Anschlusspunkt liegt ca. 400 m entfernt hinter einem stark frequentierten Umsteigepunkt der Hannoverschen Verkehrsbetriebe ÜSTRA AG. 
    Zur Verbindung mussten rund 200 m Trasse parallel zum Verlauf der Karl-Wiechert-Allee geplant werden um dann im 90° Winkel ca. 120 m weit die 4-spurige Strasse und das Gleisbett der Strassenbahn zu unterqueren. Wegen der örtlichen Gegebenheiten und des engen Zeitplanes entschied sich die enercity Netz GmbH FLEXWELL - Fernheizkabel im Horizontal-Spülbohrverfahren verlegen zu lassen.
    Die Startgrube der ersten Bohrung wurde an der Karl-Wiechert-Allee in Höhe des Umsteigepunktes der ÜSTRA angelegt. Von dort aus wurden zuerst die Pilotbohrungen, unter der gesperrten rechten Fahrbahn, parallel zum Strassenverlauf in Richtung Neubaugebiet, gesetzt. 

    Die Ausführung
    Am 15.10.2019 wurden innerhalb eines Tages 2 x 223 m FHK 60/148 in einer Tiefe von bis zu ca.5 m unter der Fahrbahn eingezogen. Das Bohrgerät musste anschliessend um 90° versetzt werden damit die Bohrung in Richtung des Einbindepunktes niedergebracht werden konnte.
    Am 28.10. wurden vom Einbindepunkt ausgehend 2 x 120 m FHK 60/148 unter den Bahngleisen und den 4 Fahrbahnen der Karl-Wiechert-Allee hinweg eingezogen.
    Zuletzt wurde am 29.10. der Anschluss an das Wohngebiet mit 2 x 44 m FHK 60/148 in offener Grabenbauweise hergestellt.
    Die abschliessende Verbindung der 3 Trassenabschnittedurch Anschlussverbindungen sowie die Nachisolierung dieser Verbindungsstellen nahm noch einmal 2 Tage in Anspruch. Während der gesamten Bauzeit lief sowohl der Autoverkehr als auch der Verkehr der Busse und Strassenbahnen nahezu ungehindert weiter.

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  • FLEXWELL-FHK-Projekt Berlin 2018

    Projektsituation
    Die BTB (Blockheizkraftwerks-Träger und Betreibergesellschaft Berlin GmbH) plante im Winter 2017 eine Fernwärmetrasse zur Erschließung eines Wohnungsneubauprojektes; Projektname Bohnsdorf. Die BTB ist einer der größten Fernwärmenetzbetreiber im Raum Berlin. Die Gesellschaft existiert seit 25 Jahren und verfügt über ein Fernwärmenetz von ca. 160 km Trassenlänge. Schwerpunkt der Versorgung bildet der südöstliche Bereich Berlins im Bezirk Treptow-Köpenick. Die Erzeugung und Verteilung findet über einen Kraftwerksverbund der Standorte Adlershof und Schöneweide statt. In das o.g. Wohngebiet war eine Trassenlänge bis zur Einspeisung im Gebiet Bohnsdorf von 2,2 km zu realisieren (siehe Darstellung Übersichtsplan).


    Herausforderung
    Eine große Herausforderung für den Bauherrn stelle die Querung der Autobahn A117 mit ihrer Zu- und Abfahrt dar. Da bei der BTB schon Erfahrungen über den Einsatz von FLEXWELL-Fernheizkabel (FHK) mittels Spülbohrverfahren vorlagen, wurde diese Technologie als Problemlösung favorisiert, u.a. durch professionelle Planungszuarbeiten blieb es bei diesem Lösungsansatz. Insgesamt entschied sich die BTB für fünf Spülbohrabschnitte. Dabei wurden Spülbohrlängen von 150m – 190m bei Lieferlängen von 165m – 235m durchgeführt. Trotz widriger Bodenverhältnisse konnten alle Abschnitte termingerecht eingebracht werden. In Summe wurden in diesem Bauvorhaben rund 1900m vom Typ FHK 200/310 verbaut.

    Eine Herausforderung bestand in den Umladeprozessen und der vorgelagerten Anlieferung der Trommeln mit bis zu 5,10m Durchmesser in den „Autobahnaugen“ (siehe Foto). Kurzfristig anstehende Probleme bei der Umsetzung des Bauvorhabens wurden innerhalb der wöchentlich stattfindenden Baubesprechung unter Teilnahme des Bauherrn, des Tiefbaus, des Spülbohrers, des Rohrbauers und der BRUGG Rohrsysteme GmbH in vertrauensvoller Weise zielorientiert gelöst. Die erfolgreiche Projektabwicklung war eine echte Teamleistung. Von der Materialdisposition, Produktion, technische Planung (Wolfgang Nehrkorn), Auftragsabwicklung (Carola Rust) bis hin zur Montage (Uwe Wilhelms und Mario LeClaire). Der Dank geht an alle Beteiligten.

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  • FLEXWELL-FHK-Projekt Berlin-Buch, 2019

    Projekt
    Anfang November 2019 fand in Berlin-Buch eine, für uns ungewöhnliche, Verlegung von FLEXWELL-Fernheizkabel statt. 
    Nur wenige, langjährige Mitarbeiter erinnerten sich an ein Bauvorhaben, vor mehr als 20 Jahren in Potsdam, bei dem schon einmal FLEXWELL-Fernheizkabel 147/220 im Kabelpflugverfahren eingepflügt wurde.
    Diese Art der Verlegung ist besonders für längere Strecken im Überlandbereich geeignet, sie ist besonders schnell und umweltschonend. Verständlicherweise werden hierfür unbefestigte Flächen benötigt, die im städtischen Umfeld kaum zu finden sind. 
    Während das Pflugverfahren für die Verlegung von Kabeln aller Art, Kabelschutzrohren, Trinkwasser-, Abwasser- und Gasleitungen durchaus gebräuchlich ist, kommt es im Bereich der Fernwärme eher selten zum Einsatz. 

    Das Bauvorhaben
    Unser Kunde, die Vattenfall Wärme Berlin AG, musste für den Anschluss des Wohnquartiers „Allees des Chateaux“ an das bestehende Fernwärmenetz, eine rund 400 m lange Verbindung herstellen. Das Quartier befindet sich im Naherholungsgebiet Barnim das im Nordosten an Berlin grenzt. 

    Nach Abstimmung mit den Berliner Forsten und dem Umweltamt in Pankow wurde der Trassenverlauf unter dem Bucher Wald festgelegt.
    Die Entscheidung fiel für FLEXWELL-Fernheizkabel und das umweltschonende Pflugverfahren. 
    FLEXWELL wurde gewählt, weil das Rohr in einer kompletten Länge von 410 m lieferbar ist und im Trassenverlauf weder Muffenverbindungen noch Maßnahmen zur Dehnungsaufnahme notwendig sind. Für das Einpflügen sprach, neben der kurzen Verlegezeit, dass kein Oberbodenabtrag und nur eine geringe Bodenverdichtung stattfindet. 
    Um den Baumbestand zu schonen sollten die Leitungen unterhalb eines ohnehin zur Neubefestigung vorgesehenen Waldweges verlegt werden. 

    Die Ausführung
    Am 4 November wurden per Tieflader 2 Trommeln mit je 410 m FLEXWELL-Fernheizkabel FHK 147/220, DN 125 nach Berlin-Buch geliefert. Die Trommeln wurden per Kran entladen und anschließend in unseren Trommelanhänger gehoben. Dann wurde das Rohr entlang der zukünftigen Trasse abgezogen und ausgelegt. 

    Der Pflug traf am 6.11. ein und nahm früh am 7. November die Arbeit auf. Das Einpflügen der insgesamt 820 m FLEXWELL-Fernheizkabel wurde innerhalb nur eines Tages ohne Probleme abgeschlossen.
     

    Fotos X21.de – Reiner Freese

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    Video zum Anwendungsbeispiel


  • FLEXWELL-FHK-Projekt Bischofsholer Damm, 2019

    Projektsituation
    Für den Neuanschluss eines DB - Gebäudes sollte die bestehende Fernwärmeleitung verlängert werden. Diese Gelegenheit nutzte die enercity Netz GmbH zur Vorbereitung der Netzerweiterung und gleichzeitigen Dimensionserhöhung für diesen Bereich.


    Herausforderung
    Der Bischofsholer Damm ist eine der wichtigsten Zufahrtstraßen aus dem Süden und Osten des hannoverschen Umlandes. Neben der starken Nutzung in den Morgen- und Abendstunden durch Berufspendler herrscht über den ganzen Tag verteilt ein hohes Verkehrsaufkommen. Unter diesem Aspekt sollte die Beeinträchtigung durch die Verlegung der Fernwärmeleitungen, sowohl zeitlich als auch räumlich, so gering wie möglich gehalten werden. Das war laut Hans Marten, Oberflächenkoordinator für Leitungsprojekte bei der enercity Netz GmbH ausschlaggebend für den Einsatz des FLEXWELL – Fernheizkabels. Durch die Flexibilität und die selbstkompensierenden Eigenschaften der Rohrleitung kann die Grabenbreite und damit der Tiefbauaufwand erheblich geringer gehalten werden als beim Einsatz des herkömmlichen Kunststoffmantelrohres. Kopflöcher für die Herstellung von Schweißnähten und die Nachisolierung von Muffen sind nicht notwendig.

    FLEXWELL - Fernheizkabel wird quasi endlos gefertigt und in baustellengerechten Längen geliefert. U-Bögen zur Aufnahme der thermisch bedingten Längendehnung sind im Streckenverlauf nicht notwendig. FLEXWELL – Fernheizkabel kompensiert diese Dehnung systemintern. Neben der „schlanken“ Grabengestaltung ist die Verlegegeschwindigkeit ein wichtiger Vorteil der Rohrleitung. Mehrere hundert Meter in einem Stück innerhalb eines Tages zu verlegen, ist ohne Probleme möglich. In diesem Fall wurde die Verlegung in 3 Bauabschnitten in Längen von 2 x 69, 2 x 136 und 2 x 41 m Länge geplant und durchgeführt. Die Abschnitte wurden jeweils innerhalb von nur einem bzw. zwei Tagen verlegt. Danach mussten nur noch die Anbindungen an den jeweiligen Rohrendpunkten hergestellt werden.

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PREMANT

  • PREMANT-Projekt Ostseestrand Heiligendamm Deutschland 2017

    Fernwärme am Ostseestrand
    Die markanten, weißen Gebäude entlang des Ostseestrandes, brachten Heiligen-damm den Beinamen „Weiße Stadt am Meer“ ein. Die „Perlenkette“ aus weißen Gebäuden wird seit 2017 über eine neu verlegte Fernwärmeleitung versorgt. Hier verlaufen alte und neue Versorgungsleitungen der Fernwärme, für die in Summe 1,1 Mio. Euro investiert wurde. Nahe den Gleisen der Bäderbahn Molli erfolgte der Anschluss der KMR-Leitung DN 200 an die vorhandene 250er Kunst¬stoffmantelleitung. Auf einer Länge von ungefähr 250 m wurden von German Pipe PREMANT Rohre und Formteile geliefert und verlegt.


    Wie üblich waren einige andere Versorgungs¬leitungen zu queren. Statisch bemessen wurde die Leitung für 16 bar. Entlang der Kühlungsborner Straße ließen sich die be¬rechneten U- und Z-Dehner vergleichsweise komfortabel positionieren. Gebaut aus 1x2 m Bögen waren keine Montagemuffen nötig. PREMANT und FLEXWELL Zwischen Kurhaus und Grand Hotel änderte sich diese Situation. Die Flächen zwischen angrenzenden Bauwerken und Wege wurden engen und es mussten andere Verfahren gewählt werden. In einer Tiefe von bis zu 4 m fließt hier das bis zu 110°C warme Wasser. Mit dem BRUGG Fernheizkabel FHK konn¬te, ohne Wege, Parkflächen und Wiesen aufzugraben und mittels Spülbohrung dieser Abschnitt fertiggestellt werden. Wichtig ist hierbei der Übergang von PREMANT auf FLEXWELL. Die 16 bar des Innendrucks verursachen an den Enden eine Dehnkraft von etwa 45kN. Um diese Belastung aufzunehmen wurden die anschließenden PREMANT Rohre und Formteile statisch bemessen.

    Ein Teil der Kraft wird von der Mantelreibung aufgenommen, die etwa 4 kN/m beträgt. Der Großteil der Gegenkraft wird aber über die Seitenpressung der KMR-Bögen gegen das Erdreich erzielt. Hilfreich ist dabei auch der Stahlmantel des FLEXWELL Fernheizkabels, der einen Teil der Gegenkraft mit aufbringt bzw. überträgt. Von der 2013 vollständig rekonstruierten Villa Perle bis hinter das Residenzhotel verlief der 3. und 4. Bauabschnitt. Nur unterbrochen von Anschlussstellen und „Schieberkreuzen“ wurden weitere 600m FLEXWELL 200/310 vergraben. Mit Absperrungen wurde der Anschluss an die vorhandene KMR-Leitung hergestellt. Um den späteren Umschluss zu ermöglichen befinden sich 6 Kugelhähne auf einer Fläche von nur 20m². Die „FWN-Aufrüstung Heiligendamm - 1. bis 4. BA“ (so der offizielle Name des Projekts) zeigt wie durch die planerisch geschickte Kombination starrer und flexibler Rohrsysteme eine optimale Trasse entsteht. Die statischen Berechnungen wurden von German Pipe erstellt. Vorlauftemperatur: 110°C Nenndruck: PN 16

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  • PREMANT-Projekt Longchamp Paris 2016

    Projekt
    Die BRUGG Tubes SAS (Frankreich) konnte in diesem Jahr ihre Referenzliste um ein weiteres, besonders prestigeträchtiges Projekt erweitern. Es handelt sich um das Projekt mit der Firma Bouygues SA auf der berühmten Pferderennstrecke Longchamp bei Paris. (Hippodrome de Longchamp). Die bekannte Pferderennbahn wurde 1857 auf den Mauern der bei der französischen Revolution zerstörten Abtei Longchamp errichtet und wurde von Napoleon III. eingeweiht. Die Rennbahn ist Austragungsort des jährlichen Grand Prix von Paris.


    Bouyges ist die fünftgrösste europäische Baugesellschaft mit Sitz in Paris. Es handelt sich um einen Rahmenvertrag über 2 Jahre. Es ist ein Fernwärmenetz sowie ein Kältenetz von jeweils 1’500 Meter. Die Statikberechnung wurde durch die BRUGG Tubes SAS vorgenommen, die Schweissarbeiten wurden durch die Verlegerfirma STM ausgeführt. Auf dieser Baustelle stellte der Kunde spezielle Lieferanforderungen an uns.

    Für ein bequemes Abladen und aufgrund Sicherheitsvorschriften auf der Baustelle (Rohr Lagerung auf Platz – Siehe Foto 1), musste ein Holz zwischen jeder Rohrreihe eingefügt werden, welches auch für die Lagerung benützt wird. Um ein speditives Entladen gewährleisten zu können, mussten die LKW von oben zu öffnen sein. Die Brugg Tubes SAS und der Verleger konnten diesen Wünschen entsprechen. Ihnen kam entgegen, dass die Ausgrabungen grosszügig Platz boten. So konnten die Arbeiten an den Muffen sowie die Schweissarbeiten zügig und ohne Komplikationen durchgeführt werden.

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Stahlmantel-Rohrsystem

  • Stahlmantel-Rohrsystem-Projekt als Dampfleitung Luterbach, Schweiz

    Aufgabe:
    Zwischen der Kehrichtverbrennung und der Papierfabrik wurde eine Dampfleitung gebaut. Ein Zwischenstück von 836m konnte aus visuellen Gründen nicht oberirdisch verlegt werden. Die verwendete oberirdische Leitung konnte für eine Verlegung im Erdreich nicht verwendet werden. Es wurde nach einer Lösung gesucht. Anforderung: 220°C Betriebstemp. DN 500, Fördermenge 45 Tonnen/Std
     
    Lösung:
    Verlegt wurde eine SMR (Stahlmantelrohr) Leitung. Die Kondensatrückführung übernahm ein Flexwell DN 100. Stahl 1.4404 Für die 836m wurden mehrheitlich 12m Teile eingesetzt. Spezialteile waren bei Richtungsänderungen von Nöten. Die flexible Kondensatleitung DN 100 konnte in einem Stück zwischen den Schächten verlegt werden.